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Nachbarschaftsstreit – Wenn am Gartenzaun die Fetzen fliegen

Herüberhängende Äste, der Verlauf der Grundstücksgrenze, laute Grillpartys beim Nachbarn, spielende Kinder – laut einer aktuell veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der VGH Versicherungen hatte jeder dritte Deutsche bereits mindestens einmal einen Nachbarschaftsstreit. Das Problem: Den Nachbarn begegnet man fast täglich. Das lässt den Streit immer wieder auflodern und kann das Zusammenleben dauerhaft belasten, wenn die Angelegenheit nicht abschließend geklärt wird. Befinden auch Sie sich im Streit mir ihrem Nachbarn? Lesen Sie hier wie Sie am Besten vorgehen.

Aufreger Nr. 1: Lärmbelästigung

Den meisten Zündstoff bringt Lärmbelästigung mit sich – sie ist nach der YouGov-Umfrage Anlass für fast jeden zweiten Streit unter Nachbarn. Aber auch blockierte Zufahrten bedeuten immer wieder Ärger. Viele Streitigkeiten spielen sich genau dort ab, wo das eigene Reich endet: In 14 Prozent der Streitfälle geht es um die Bepflanzung an der Grundstücksgrenze, die grenznahe Bebauung oder um den Verlauf der Grundstücksgrenze. Aber auch über Haustiere, insbesondere Nachbars Hund, sowie die Müllentsorgung lässt sich immer wieder vortrefflich streiten.

Jeder Sechste schaltet einen Anwalt ein

„Oft geht es zwar nur um Lappalien, zum Beispiel dass der Nachbar den auf das eigene Grundstück wuchernden Baum nicht stutzen will“, sagt Filip Moormann, Abteilungsleiter für Rechtsschutz bei der VGH. Dennoch gab jeder sechste Befragte an, dass letztlich ein Anwalt hinzugezogen wurde. Aufgrund der gestiegenen Anwalts- und Gerichtskosten kann aber ein einfacher Streit unter Nachbarn zu einem großen finanziellen Risiko werden. Je nach Streitwert kostet ein Gerichtsverfahren sehr schnell mehrere Tausend Euro. Und wer ohne Rechtsschutz einen juristischen Streit verliert, bleibt auf den Gerichtskosten und den Gebühren für den eigenen sowie den gegnerischen Anwalt sitzen. Sicherheit bietet hier eine Rechtsschutzpolice mit dem Baustein Rechtsschutz für Eigentümer und Mieter von Wohnungen und Grundstücken.

Nachbarschaftsstreit

Ein Streit kommt selten allein

Zudem gilt offensichtlich: Ein Streit kommt selten allein. Wie YouGov für die VGH herausfand, kann von jenen Befragten, die bereits Streit mit ihren Nachbarn hatten, jeder Zweite von gleich mehreren Streitigkeiten berichten. Hinzu kommt, dass sich bei fast jedem fünften Befragten der Streit mit dem Nachbarn nicht lösen ließ und der Konflikt weiter schwelt.

Mediation hilft, sich wieder zu vertragen

„Manche Streitfälle lassen sich aber auch ohne Anwalt lösen“, weiß Filip Moormann. Falls von den Konfliktparteien gewünscht, vermittelt die VGH einen neutralen Konfliktlöser, einen so genannten Mediator. Im Rahmen der Mediation wird eine Lösung für den Streit entwickelt, sodass sich beide Seiten ohne Gesichtsverlust wieder vertragen können und gar nicht erst vor Gericht treffen. Denn immerhin muss man mit den Nachbarn noch eine ganze Weile in nächster Nähe zusammenleben – Eigenheimbesitzer vielleicht sogar ein Leben lang.

Alle Umfrage-Daten wurden von der YouGov Deutschland GmbH im Auftrag der VGH Versicherungen bereitgestellt. An der Befragung zwischen dem 25. und 28. August 2017 nahmen 2.067 Personen teil. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab einem Alter von 18 Jahren.

Quelle und Fotos: VGH Versicherungen 

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