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Ab 2018: Drittes Geschlecht, Gleichberechtigung und vieles mehr

Im Januar muss man sich in den meisten Bereichen erst einmal neu einstellen. Ob nun im persönlichen oder beruflichen Umfeld – das neue Jahr bietet meist viele Veränderungen. Neben persönlichen Vorsätzen oder interessanten Neuigkeiten, gibt es noch einige Reformen, die jeden von uns betreffen. Es gibt nämlich viele Neuerungen, die sich auf unsere Gesetze und den Staat beziehen. Hier finden Sie die wichtigsten Änderungen, die Sie im Jahr 2018 erwarten. Dort finden Sie einige erfreuliche Fakten für Verbraucher, aber auch weniger freudige Nachrichten für die Urlauber unter uns.

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Änderungen 2018: Neue Gesetze und Vorschriften

Vorteile für die jährliche Steuererklärung

Ab 2018 müssen Sie Ihrer Steuererklärung keine Belege mehr beifügen. Das Aufbewahren der Belege, Quittungen und Rechnungen reicht vollkommen aus, damit Sie diese bei Nachfragen vorzeigen können. Außerdem steigt der Grundfreibetrag von 8820 Euro auf 9000 Euro und muss erst dann versteuert werden. Eine weitere erfreuliche Nachricht bietet uns die Aufstockung der teuren Arbeitsmittel. Die zu versteuernden Mittel, gelten nun anstatt 410 Euro, ab 800 Euro als geringwertige Güter.

Schlechte Nachrichten für Urlauber

Urlauber, die gerne die Inseln Mallorca, Menorca, Formentera oder Ibiza besuchen, müssen die Reisekasse etwas aufstocken. In diesen Gebieten verdoppelt sich die Bettensteuer pro Kopf und Nacht auf 4 Euro. Außerdem dürfen Veranstalter von Pauschalreisen ab Juli 2018 ihre Preise bis zu 20 Tage vor Reisebeginn auf bis zu 8 % erhöhen. Allerdings gibt es auch gute Nachrichten für Reisende: Der Anspruch einer Reise-Reklamation verlängert sich von einem Monat nach der Reise auf ganze 2 Jahre. Das sind gute Vorraussetzungen für Urlauber, die weniger Glück mit ihrer Reise hatten.

2018_urlaub

Mehr Freiheiten für Kinder und Schwangere

Die Kinder und Eltern dürfen sich nun freuen, denn das Kindergeld erhöht sich, um rund 2 Euro. Auch die noch schwangeren Mütter können mit einem besseren Gesetz rechnen: Der Mutterschutz tritt ab 2018 auch für schwangere Schülerinnen, Studentinnen oder Praktikantinnen ein. Diese können bei verpflichtenden Veranstaltungen, Prüfungen oder Praktikas davon Gebrauch machen. Für fleißige werdende Mütter bietet das reformierte Mutterschutzgesetz mehr Freiheiten. Die Schwangeren dürfen nun auch Sonn- und Feiertags arbeiten, wenn sie es denn wollen. Die Tätigkeiten dürfen die Frauen nun auch bis 22 Uhr abends ausführen.

Gleiches Gehalt für Mann und Frau

Endlich tut sich etwas in der Debatte der verschiedenen Gehälter von Mann und Frau bei gleichartiger Tätigkeit. Ab diesem Jahr soll für mehr Transparenz bei dem Lohnunterschieden gesorgt werden. In Betrieben ab 200 Mitarbeitern können Sie Auskunft über die Gehälter von Kollegen einer gleichartigen Beschäftigung erhalten. Diese Reform ist allerdings nur ein kleiner Schritt in die faire Richtung, denn die meisten Diskriminierungen setzen in den kleinen Betrieben ein. Hier würde das neue Gesetz leider noch nicht greifen.

2018_gleichberechtigung im job

Zeit für ein neues Auto

Falls Sie sich schon länger Gedanken darüber machen, ein neues Fahrzeug zu kaufen, dann sollten Sie dies möglichst bald erledigen. Ab dem 1. September erhöht sich dann nämlich höchst wahrscheinlich die KFZ-Steuer. Das haben wir der neuen Norm der Abgasmessung zu verdanken. Außerdem soll sich auch in puncto Sicherheit etwas für Autofahrer ändern. Dank eines Notrufsytsems in PKWs soll ab dem 31. März für schnellere Hilfe gesorgt werden. Das e-Call-System ist ein automatischer Notruf, der sich bei schweren Unfällen tätigt.

Das erleichtert den Alltag

Die Deutsche Bahn sorgt nun endlich für mehr Zugfahrten ohne Komplikationen. Dank des neuen Alkoholverbots in Regionalzügen in Norddeutschland, können wir unsere Reisen ohne Störungen von alkoholisierten Passagieren eingehen. In der Anfangszeit gibt es Hinweise auf das neue Verbot und später treten dann auch Bußgelder in Kraft. Außerdem verabschieden wir uns Ende 2018 endgültig vom 500 Euro Schein. Diesen Schein bekamen sowieso die wenigsten zu Gesicht. Nun darf sich die Geldnote auch von den wenigen Geldbörsen verabschieden.

2018_alkoholverbot im zug

Wir begrüßen: Es ?!

Dieses Jahr soll das neue, dritte Geschlecht formuliert werden. Neben dem männlichen und weiblichen Geschlecht, soll es nun auch divers, trans oder inter geben. Über die Ausführung dieser Bestimmung wird nämlich noch heiß diskutiert. Allerdings ist es für viele Intersexuelle wichtig bei Behördengängen oder Ähnlichem, sich nicht zwischen einem Geschlecht entscheiden zu müssen. Mit dieser Entscheidung zeigt Deutschland wieder ein Stück mehr Toleranz. Wie sich das Ganze im Alltag gestaltetet, sehen wir spätestens 2019.

 

Text: Verbraucherschutz

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