Bali

Der Hype um Bali – Was steckt dahinter?

Bali – Ein sehr beliebtes Reiseziel zur Zeit. Durch Instagram, Facebook, Pinterest und weitere soziale Netzwerke wandern inspirierende Bilder von klarem Wasser, weißen Sandstränden und tropischen Gegenden durch das Netz. Es heißt Bali sei die Insel der Götter – hier findet man innere Ruhe. Wir haben uns gefragt, was wirklich hinter dem Hype steckt.

Bali – Die indonesische Trauminsel

Viele kennen Bali aus dem berühmten Film „Eat, Pray, Love“ , indem Julia Roberts als „Liz“ ihr Leben in New York und ihre Ehe aufgibt, um sich auf die Suche nach ihrem wahrem „Ich“ zu machen. Bereits im Film kann man wunderschöne Impressionen von Bali sammeln. Auf Social Media geht der Hype weiter – Bali gilt als DIE Trauminsel überhaupt und eines der beliebtesten Reiseziele. Wir haben uns gefragt was wirklich hinter dem Hype um Bali steckt.

Bali

Von Hannover nach Bali

Die Hannoveranerin Jacqueline Graba hat drei Monate auf Bali gelebt und als Model gearbeitet. Sie ist der Meinung der Hype existiert zu Recht! „Wer auf „Beach Urlaub“ steht, findet ihn. Wer auf Adventure abfährt, bekommt seinen Adrenalinkick. Ob beim Besteigen des noch aktiven Vulkans Batur oder beim Paragliding, Jetski fahren und Banana Boat reiten. Bali vereint viele Urlaubsziele in einem!“, schwärmt Jacqueline. „Für schon wenig Geld, kann man sich eine tolle Unterkunft leisten und ein Mittagessen für umgerechnet 2€ bekommen. Yoga Liebhaber finden hier das Paradies auf Erden. An jeder Ecke besteht die Möglichkeit, einen Yogakurs zu belegen. Ob als Neuling oder als Profi mit Aussicht auf eine professionelle Ausbildung. Du magst surfen? Leih dir am Strand an den kleinen lokalen Surfschulen ein Longboard aus und nach Bedarf auch einen Surflehrer. Ein Must-have um all dies zu machen ist ein Roller, welcher umgerechnet 3€ kostet und mit dem man zwei Tage lang überallhin fahren kann. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es in Bali nicht und mit dem Auto braucht man länger als zu Fuß.“

Jacqueline Graba - Von Hannover nach Bali

Jacqueline Graba in Bali

Natur pur in Uluwatu

Zu Beginn wohnte Jacqueline in Seminyak mit einer Freundin. Seminyak ist ein Geschäftsviertel und danach sieht es dort auch aus. Wer shoppen möchte, findet hier reichliches. Tagsüber ist es nicht möglich, auf der Straße zu laufen, denn Fußgänger haben keinen Platz. Ein Roller ist ein MUSS, auch wenn man nur zum Supermarkt um die Ecke muss. „Mir persönlich gefiel Seminyak weniger. Ich wollte mehr Kultur sehen, also zogen wir in den Süden in den bei Surfern beliebten Inselpart Uluwatu.“, berichtet das junge Model. „Uluwatu ist einer meiner Lieblingsorte. Kilometerlange Straßen ohne jegliche Geschäfte und Häuser – Natur pur.“

Bali

An den steil, abfallenden Klippen befindet sich die Kultbar „Single Fin“ , in der sich Sonntags renommierte Dj’s, Surfer, Instagram-Stars und auch Touristen treffen. Sich hier durch die Menge zu drücken ist beinahe unmöglich. Den Sonnenuntergang zu sehen ist es aber auf jeden Fall wert.

Jacqueline Graba auf Bali

„Armut, jedoch enorme Barmherzigkeit und Gastfreundlichkeit zugleich“

Noch ruhiger ist es im Norden, um den Vulkan Batur herum. Erst hier erlebte Jacqueline die wahre balinesische Kultur: Armut, jedoch enorme Barmherzigkeit und Gastfreundlichkeit zugleich. Sie übernachtete in einem Yoga Retreat über den Wolken: „Das war ein unglaubliches Erlebnis. Yoga above the clouds, kann ich jedem nur empfehlen, der gerne Ruhe und weite Landschaften mag.“

Bali

Wunderschöne Wasserfälle in Ubud

Mittig auf der Insel liegt Ubud, die wohl beliebteste Gegend für anders orientierte, spirituell angehauchte, vegane und vegetarische Fans. Dort wurden auch einige Szenen für „Eat, Pray, Love“ gedreht. Zwar gibt es hier keinen Strand, dafür viele andere schöne Sehenswürdigkeiten. Hier sollte man definitiv einige Reisfelder besuchen und die typischen „Bowls“ ausprobieren. Auch gibt es hier tolle Wasserfälle. In manchen kann man sich sogar baden.

Bali

Das Kultviertel in Bali – Canggu

Die meiste Zeit verbrachte Jacqueline jedoch in Canggu, das Kultviertel, das seit den letzten Jahren am boomen ist. Aus gutem Grund – Canggu vereint perfekt den lockeren Surfflair mit ausgelassener Partystimmung. Am Tag surfen und danach auf einen „Bintang“ in die „Old Mans“ Bar. So gut gegessen, wie in Canggu, habe ich noch nirgendwo auf meinen Reisen!

Essen auf Bali

Fazit: Der Bali-Hype existiert zu Recht

Bali ist also nicht umsonst so beliebt. Jacqueline konnte in den drei Monaten, in den sie auf Bali gelebt hat sehr viele Eindrücke sammeln und die Insel auf eine ganz andere Art und Weise kennenlernen, als so manche Urlauber. Doch um Bali herum gibt es noch viele weitere sehenswerte Ziele verrät uns Jacqueline, wie z.B. die Gili Islands und die Nachbarinsel Lombok. Um alles zu sehen, muss man sich jedoch einige Zeit nehmen. Bali ist definitiv eine Reise wert!

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Text: Roya Moslemi und Jacqueline Graba

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