SusanneB._20170810-13

Erschreckende Bilder aus Hannover

So haben Sie und werden Sie Hannover wohl noch nie gesehen haben. Wir leben Tag für Tag unseren Alltag und kämpfen mit unseren ach so großen Problemen, die eigentlich garnicht so groß sind. Nun ja für uns sind sie es eben. Doch nehmen Sie sich doch einmal die Zeit darüber nachzudenken, wie es Ihnen gehen würde, wenn Sie kein Dach überm Kopf hätten und auf der Straße leben müssten. Dann sehen die derzeitigen, großen Probleme ganz schön klein aus, nicht wahr? Wir zeigen Ihnen Aufnahmen von unserer geliebten Stadt, aus einem ganz neuen Augenwinkel!

Hannover im ganz anderen Licht

Im Sommer waren Menschen ohne Wohnung in Hannover mit Einwegkameras dort unterwegs, wo sie zuhause sind. Auf der Straße, in der Unterkunft, im Wohnheim. Sie haben fotografiert, was ihnen bedeutsam erschien. 70 FotografInnen haben ihre Einwegkameras zurückgegeben. Eine Jury hat aus den 1.716 eingereichten Fotos rund 350 für die Ausstellung „Mein Hannover – Menschen ohne Wohnung fotografieren ihre Stadt“ ausgewählt. Diese Foto geben einen eindrucksvollen Einblick in das Leben von Menschen ohne Wohnung. Die Sicht auf ihre Umgebung, ihren Alltag und ihre Stadt.

Hannover im ganz anderen Licht

Eine Ausstellung, die zum Nachdenken anregt

Die Ausstellung ist noch bis zum 17. Dezember im Bürgersaal des Neuen Rathauses zu sehen. „Die Fotos zeigen einen Querschnitt aller Themen, die die Straßenfotografinnen und –fotografen sichtbar machen wollten und sie beeindrucken durch ihre Vielfalt und ihre ganz individuellen Blickwinkel“, beschreibt Sigrid Ortmann, Leiterin Stadtteilkultur, die das Projekt für die Stadt begleitet hat, die Fotoausstellung.

Für Ricarda und Udo Niedergerke war dieses Projekt eine Herzensangelegenheit: „Mit diesem Projekt wollen wir dazu beitragen, Hemmschwellen abzutragen. Einfach, indem wir mehr erfahren über die, die durch ihre bloße Existenz den Finger in eine Wunde unserer Gesellschaft legen und die selbst oft aus Scham lieber unsichtbar bleiben.“

Hannover

Hannover gehört auch wohnungslosen Menschen!

Für Diakoniepastor Rainer Müller-Brandes ist klar: „Hannover gehört uns allen. Auch wohnungslosen Menschen. Mit ihnen verändert sich unser Stadtbild. Die Ausstellung trägt dazu bei, dass sich auch unser Bild von Hannover verändert. So eine Ausstellung hat es in Hannover noch nicht gegeben“. Zum Projekt „Mein Hannover – Menschen ohne Wohnung fotografieren ihre Stadt“: Für das Projekt „Mein Hannover – Menschen ohne Wohnung fotografieren ihre Stadt“ haben im Mai 2017 rund 100 von Wohnungslosigkeit bedrohte und wohnungslose Menschen für rund acht Wochen mit einer Kamera ihren Alltag und ihre Sicht auf die Stadt und ihre unmittelbare Umgebung dokumentiert. „Mein Hannover – Menschen ohne Wohnung fotografieren ihre Stadt“ ist ein Kooperationsprojekt von der Ricarda und Udo Niedergerke Stiftung, des Diakonischen Werks und der Landeshauptstadt Hannover.

Quelle und Fotos: Landeshauptstadt Hannover Presse und Ă–ffentlichkeitsarbeit

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