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Genug von Sushi? Jetzt kommt njushi!

Inspiriert vom asiatischen Sushi hat Frank Möller, der Inhaber von njushi, eine ganz neue Art von Häppchen entwickelt. Der ehemalige Software-Entwickler und IT-Consultant ist Quereinsteiger in der Gastronomie. Das „new sushi“ (njushi) hat mit dem Sushi, wie Sie es kennen, nur eines gemeinsam: Den Reis. Dabei verwendet er Zutaten aus aller Welt. Von Bolognese über Spargel bis hin zu süßen Aprikosen-njushis, da ist garantiert für jeden etwas dabei. Die Reisrollen sollen beispielsweise den tristen Meetingbuffets einen besonderen Glanz verleihen. Erleben Sie eine Köstlichkeit der ganz besonderen Art!

Was ist njushi foods und was ist das Besondere daran?

„njushi ist zunächst einmal die Idee gewesen, seine Gäste nicht länger mit den ewig gleichen Schnittchen, Brötchen und Häppchen zu langweilen. Durch meine langjährige, bundesweite Arbeit als Consultant in vielen Firmen, kam ich an einen Punkt, wo ich eben diese nicht mehr sehen konnte, geschweige denn essen mochte. Und beim nächsten Meeting gab es dann wieder Konferenzkekse. Ich denke die meisten wissen, wovon ich spreche.“

Seit wann gibt es njushi foods?

„Die Firma habe ich Ende 2013 gegründet und seither produzieren wir in unserer Manufakutur bei den LSG Skychefs (Cateringtochter der Lufthansa) täglich frisch unsere Reisrollen und Dips. Von dort versenden wir sie verzehrfertig und gekühlt bundesweit im Frische-Versand, ganz gleich ob für geschäftliche Veranstaltungen ins Büro, auf die Messe oder privat nach Hause.“

Was macht Ihnen an Ihrem Job am meisten Spaß?

„Unsere Grundmotivation bildet sich aus der Tatsache, dass wir ohne jegliche Vorkenntnisse ein innovatives Produkt, auf den Markt gebracht haben. Regelmäßig aufgefrischt wird diese durch die tollen Feedbacks die wir Woche für Woche erhalten. Was nicht heißt, dass wir nicht auch kritische Anmerkungen bekommen. Aber auch diese haben sehr zur Weiterentwicklung unserer Idee beigetragen. Ansonsten gilt: Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Dennoch empfehle ich, was ich auch meinen Kinder sage. Ihr müsst es im Anschluss nicht mögen, aber ihr solltet es wenigstens probieren. Denn oft genug wird man positiv überrascht. Kurz: Entdecken Sie njushi!“

njushi

Was ist der Unterschied zwischen njushi und Sushi?

„So ziemlich alles, bis auf den Reis. Das war auch die grundsätzliche Idee hinter dem Fingerfood: Alles asiatische, wie (rohen) Fisch, Seetang und Sojasauce wegzulassen und nur den Reis, als natürliches Lebensmittel und Ausgangsprodukt zu verwenden. Diesen füllen wir mittlerweile mit 14 verschiedenen, eigenen Füllungen. Sei es Rind, Huhn, vegetarisch, vegan oder auch süß. Und statt klassischer Sojasauce bieten wir ebenfalls geschmacklich abgestimmt, frische und passende Dips zu unseren Rollen an.

Ein Beispiel für den bevorstehenden Herbst: Gemeinsam mit den RECKEN Handballern vom TSV Hannover-Burgdorf haben wir letztes Jahr die Reisrollen „Hektor“ und „Kohligunde“ ins Spiel gebracht. Diese sind gefüllt mit karamelliserten Wallnüssen und getrockneten Aprikosen in gedünstetem Spitzkohl. „Hektor“ erhält dazu noch einen Streifen Kassler einer regionalen Landschlachterei aus der Wedemark. „Kohligunde“ als veganer Gegenspieler wird mit Sellerie aufgestellt. Beide harmonieren sehr gut mit unserem Dip aus eingelegten Kürbissen mit frischem Estragon.“ Eine Übersicht über die Sorten finden Sie hier.

Wo kann man njushi kaufen?

„Appetit holen kann man sich auf unserer Internetseite. Von dort aus kann man sich njushi ganz einfach bestellen. Hannoveraner können ihre Bestellungen persönlich abholen. Unser Sitz befindet sich im Gewerbegebiet am Flughafen Hannover. Dadurch spart man sich bei kleineren Paketen die Versandkosten.“

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Sie haben also nur einen Online Bestellservice oder bieten Sie auch Catering? Wie funktioniert hier die Bestellung?

„Wir nennen es Online-Catering, weil unser Fingerfood verzehrfertig, bundesweit geliefert wird und mit wenigen Handgriffen angerichtet ist. Dabei unterscheidet sich die Bestellung in unserem Shop im Wesentlichen dadurch, dass bei uns der Kunde sein Lieferdatum vorgibt. Dabei wählt er aus einem Kalender, welcher auch regionale Feiertage berücksichtigt, das für ihn passende Datum aus. So können wir eigens für diese Bestellung am Vortag alles frisch zubereiten. Der Express-Logistiker bringt die gekühlte Ware dann am nächsten Tag bis spätestens 12 Uhr mittags zum Kunden ins Büro, nach Hause oder auf die Messe. Dann kann njushi gleich serviert oder bei Feiertagen auch noch bis zu zwei Tage kühl gelagert werden.“

Was ist Ihnen bei der Herstellung wichtig?

„Zunächst einmal ist uns wichtig, dass wir alles frisch verarbeiten und ohne Zusatzstoffe auskommen. So enthält z.B. unsere njushi-Rolle „Hinrike“ lediglich Reis, Spargel, Karotten, Essig, Zucker und Salz. Dabei ist diese eingerollt in ein Gemüseblatt aus Sojabohnen. Da der Spargel eingelegt ist, lässt sich die „Hinrike“ auch abseits der Spargelsaison gerne auf Buffets blicken.“

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Wie kommt njushi bei den Hannoveranern an?

„njushi kommt im Allgemeinen sehr gut an. Die Hannoveraner, die es schon gegessen haben, geben uns sehr positives Feedback, was sich dann nordisch reserviert in etwa so anhört: „Eine runde Sache ist das!“ oder „Daumen hoch!“.“

njushi soll es auch für Veganer und Vegetarier geben, stimmt das?

„Aber ja. Ohnehin ist es für viele Gastgeber sicherlich interessant njushi zu Beginn als Ergänzung zum bestehenden Catering einzusetzen. So kann man es ganz unverfänglich testen und hat auch etwas für ernährungssensible Gäste anzubieten. Denn das gesamte Sortiment ist glutenfrei. Außerdem bieten wir laktosefreie, vegetarische oder vegane njushi an. Alle Rollen sind entsprechend gekennzeichnet, so dass man sich leicht zurecht finden kann. Dann gilt es nur noch geschmacklich seine Lieblingsrolle zu finden, aber da wollen wir niemandem rein reden. Und oftmals macht ja gerade die Vielfalt den Reiz aus.“

Was erwartet uns in Zukunft bei njushi? Kommen neue Produkte oder Variationen?

„Zunächst einmal gehe ich davon aus, dass selbst in Hannover noch nicht jedem unsere leckeren Reisrollen bekannt sind. Daher erwarten sie 14 leckere Variationen, die sie mit 12 verschiedenen Dips noch beliebig kombinieren können. Ich denke, so haben die Menschen Reis noch nie gegessen. Selbstverständlich sind wir bemüht insbesondere saisonale Variationen anzubieten. So haben wir vor zwei Wochen erst unsere „Miss Marill“ für dieses Jahr aus dem Programm genommen, weil die Zeit der frischen Aprikosen bis nächsten Sommer erst einmal vorüber ist.“

Und zum Abschluss: Was ist Ihr njushi-Geheimtipp an unsere Leser?

„Für private Anwender empfehle ich, sich einfach mal wieder mit Freunden zu treffen und gemeinsam eine nette Zeit zu verbringen. Eine njushi-Box befreit von Koch- und Abwaschstress und man kann sich aufeinander konzentrieren. Für diejenigen, die über einen Einsatz im Büro nachdenken, empfehle ich njushi als Alternative zu Konferenzkeksen anzubieten. Ganz nach dem Motto: Je besser der Input, desto besser der Output.

TOP-Hannover Lesern empfehle ich unseren TOPTEN Gutscheincode zu nutzen.“

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Interview: Charline Winkel

Fotos: njushi foods

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