Sophie Imelmann – 1

Hannover, deine Influencer: Sophie Imelmann

Bereits im Januar haben wir ĂŒber Sophie Imelmann und ihren Sieg bei der Miss Niedersachsen Wahl 2016 berichtet (klicken Sie hier, um zum Artikel zu kommen). Heute berichten wir erneut ĂŒber Sophie, jedoch nicht ĂŒber ihre Teilnahme bei der Miss-Wahl. Diesmal möchten wir sie als Influencer vorstellen. Denn vor einigen Monaten hat die hĂŒbsche Brunette angefangen ihr Instagram-Profil umzustukturieren und sich als Influencer zu etablieren – Mit Erfolg! Bereits nach wenigen Monaten sind die ersten Unternehmen auf sie aufmerksam geworden. Wie sie das geschafft hat, erfahren Sie hier.

Das Interview mit Sophie Imelmann

1. Von Miss Niedersachsen zur Influencerin – Wie bist du dazu gekommen, liebe Sophie?

Sophie ImelmannSchon immer habe ich das Instagram-Profil anderer Influencer bewundert. Sie waren alle so schön stimmig und strukturiert. Ihre Bilder sind einfach der Wahnsinn und man sieht wie viel Arbeit und Liebe hinter ihnen steckt. Ich wollte, dass meine Bilder auch so aussehen, jedoch hatte ich gar keine Ahnung von Instagram, Fotografie oder Bildbearbeitung. Somit habe ich einfach weiterhin beliebige Bilder von mir und meinem Privatleben gepostet. Obwohl ich nicht wirklich auf die QualitĂ€t meiner Bilder und meinen Content geachtet habe, kamen meine Bilder gut an, wodurch ich nach und nach mehr Follower bekommen habe. Vor kurzem hat mich dann eine Freundin, die ebenfalls als Influencer tĂ€tig ist, darauf aufmerksam gemacht, dass ich sehr großes Potenzial als Influencer hĂ€tte. Denn obwohl ich, wie bereits erwĂ€hnt, gar kein Wert auf die QualitĂ€t meiner Bilder gelegt habe, hatte ich bereits 10.000 Follower. Zudem bekamen meine Bilder bis zu 1.400 Likes. Ich habe mir nichts darauf eingebildet und dachte das wĂ€re völlig normal. Meine Freundin meinte jedoch, das 1.400 Likes sehr hoch sind fĂŒr meine Follower-Zahl. Denn sie bekommt mit ihren 44.000 Folllower fast genauso viele Likes auf ihre Bilder. Somit hat sie mich ĂŒberzeugt und wir legten los: Mit unseren besten KleidungsstĂŒcken fuhren wir zu den schönsten Locations in Hannover. Mit viel Spaß und Freunde machten wir gegenseitig Fotos voneinander. Anschließend zeigte sie mir, mit welchen Apps man das Beste aus den Bildern herausholen kann.

Wenn ich ehrlich bin, war ich am Anfang echt skeptisch. Denn ich dachte der Weg zum Influencer und dieses ganze drum und dran wĂ€re einfach zu anstrengend und zu zeitaufwĂ€ndig. Doch als ich dann die Resultate unserer ersten Fotos gesehen habe, war ich so erfreut und konnte es kaum erwarten die Bilder zu veröffentlichen. Ich bin so froh das ich diesen Schritt gewagt habe! Mein Profil sieht jetzt viel besser aus (klicken Sie hier, um auf ihr Profil zu gelangen). Man sieht, dass hinter den Bildern viel Arbeit und Liebe steckt. Sie sind einfach qualitativer, schöner und spiegeln trotzdem mich und meine Persönlichkeit wieder. Die ersten Unternehmen sind sogar schon auf mich aufmerksam geworden: Vor kurzem habe ich meine erste Kooperation abgeschlossen und im September geht es auf die erste „Influencer-Reise“ mit neun anderen Bloggern. Ich kann es kaum erwarten und bin gespannt was die Zukunft noch so bringt!

2. Denkst du, dass du durch deinen Titel als „Miss Niedersachsen 2016“ zu deiner Reichweite auf Instagram gekommen bist?

Sophie Imelmann mit den Rosen von Monde des FleursNur zum Teil, da ich eine gewisse Reichweite durch meine Hauptrolle bei Schloss Einstein als „Mary Fuchs“ bekommen habe. Obwohl meine Zeit bei Schloss Einstein sehr lange her ist, kriege ich bis heute Nachrichten auf Instagram wegen meiner damaligen Rolle. Beispielsweise schreiben mir meine Follower, wie sehr ich mich verĂ€ndert habe und dass sie mich bereits seit Schloss Einstein verfolgen. Ich freue mich immer wieder ĂŒber solche Nachrichten und finde es toll, wie viele Menschen mich wiedererkennen. Schließlich war ich damals noch ein Kind.

Vor meiner Teilnahme bei der Wahl zur Miss Niedersachen hatte ich 7.000 Follower auf Instagram. Durch meine Teilnahme bin ich natĂŒrlich auch ein weniger bekannter geworden. Besonders im Raum Hannover und Niedersachsen, da man als „Miss Niedersachsen“ das Bundesland reprĂ€sentiert. Dadurch wurde ich auch bereits zu vielen Events eingeladen und habe mit einigen Unternehmen kooperiert. Zudem wurden Menschen auf mich aufmerksam, die sich fĂŒr Miss-Wahlen interessieren. Demnach kann man defintiv behaupten, dass ich durch meinen Titel als „Miss Niedersachsen 2016“ an Reichweite hinzugewonnen habe.

3. Wo siehst du dich in der Zukunft? Denkst du, du schaffst den Durchbruch als Influencer?

Sophie ImelmannIch bin ĂŒberhaupt nicht darauf hinaus den „Durchbruch“ als Influencer zu schaffen. NatĂŒrlich möchte ich, dass mein Profil weiter wĂ€chst und noch viele, tolle Kooperation mit Unternehmen und Marken eingehen. Jedoch ist mir auch bewusst, dass ich dafĂŒr noch mehr Zeit investieren muss. Denn die Arbeit als Influencer ist sehr zeitaufwĂ€ndig und nicht zu unterschĂ€tzen. Von vielen Influencern habe ich sogar gehört, dass es fast ein Teilzeit-Job ist, bei den „Großen“ sogar ein Vollzeit-Job.

Noch bin ich nicht so aktiv, wie ein Influencer es sein sollte. Denn ich bin mitten im Studium, arbeite nebenbei und habe derzeit Klausuren. Zudem ist es immer schwierig jemanden zu finden, der spontan Zeit hat um Fotos zu machen. NĂ€chste Woche bin ich jedoch mit meinen Klausuren durch und dann möchte ich richtig loslegen. Ich bin sehr motiviert! Im Sommer ist die Lust Bilder zu machen sowieso viel großer, als zu kĂ€lteren Jahreszeiten.

FĂŒr die Zukunft wĂŒrde ich mir außerdem wĂŒnschen, dass wir uns als Influencer untereinander unterstĂŒtzen. Besonders die Influencer in Hannover. Ich hoffe ebenfalls, dass ich von den anderen noch mehr ĂŒber Instagram lernen kann. Denn, da ich noch relativ unerfahren in dieser Szene bin und sehr spĂ€t angefangen habe Instagram professionell zu nutzen, gelte ich als das „Influencer-KĂŒken“ unter den Hannoveraner Influencer.

4. Obwohl du noch am Anfang deiner „Instagram-Karriere“ stehst, hast du bereits viele Likes auf deine Bilder und viele Follower. Deswegen könntest du fĂŒr andere MĂ€dchen ein Vorbild sein. Welchen Tipp wĂŒrdest du anderen MĂ€dchen geben, die auch als Influencer durchstarten möchten?

Sophie ImelmannIch finde es ist besonders wichtig den Bezug zur RealitĂ€t zu bewahren. Man sollte nicht vergessen, dass Instagram immer noch eine virtuelle Welt ist und nicht real. Zudem kann es mit Instagram jeder Zeit zu Ende gehen. Man weiß nie was die Zukunft bringt. Ich kann jedem nur raten, sich nicht als Influencer auf Instagram zu etablieren, wenn man nur Gratis-Klamotten abstauben und Geld verdienen möchte. Das ist nicht ehrlich und kann nach hinten losgehen. Ich habe angefangen als Influencer aktiv zu werden, weil ich meine Vorliebe fĂŒr Mode und Beauty mit meinen Followern teilen wollte. NatĂŒrlich freue ich mich ĂŒber die ein oder andere Kooperation, jedoch gibt es nichts besseres, als seine Fotos mit seinen Followern zu teilen und dafĂŒr positives Feedback zu erhalten. Hat man die falschen Ziele und erreicht diese nicht, verliert man schnell die Motivation und ist stets unzufrieden.

Mir persönlich ist es sehr wichtig mir selber treu zu bleiben, was ich auch allen anderen MĂ€dchen rate. Man sollte niemals den Spaß an der Sache verlieren und sich unter Druck setzen. Also lasst euch bitte nicht blenden und versucht das Beste aus eurem Profil rauszuholen. Bleibt dabei immer ihr selbst und verstellt euch nicht.

 

Wir wĂŒnschen Sophie weiterhin alles Gute fĂŒr die Zukunft und viel Erfolg fĂŒr den Durchbruch als Influencerin!

Interview: Roya Moslemi

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