Bernd Lehmann_Bob Dylan

Ikone auf Leinwand: Bob Dylan Portrait

Bernd Lehmann aus Neuenkirchen-Tewel zeigt in der Ausstellung „I’m Not There“ in Fulda sein aktuelles Werk: Ein zwei x zwei Meter großes farbenprächtiges Bob Dylan Portrait. Die Werke Lehmanns hängen damit ab 27. April in Fulda neben Bildern der Pop-Art Ikone James Francis Gill und dem Tabaluga-Zeichner Helme Heine. Die berühmten Lieder Dylans verschmelzen auf der Leinwand und stellen eine bescheidene Hommage an den Nobelpreisträger für Literatur dar. Bernd Lehmann zeigt in seinem neuesten Portrait den altbekannten Sinn für die Vereinigung von Kunst mit berühmten Ikonen.

Bernd Lehmann zeigt Bob Dylan

Vor knapp zehn Jahren hat der Künstler Lehmann den Sänger und Dichter Dylan schätzen und lieben gelernt. Bei den Arbeiten zu seinem Portrait lief häufig das Lied „All I Really Want To Do.“ Und in der Tat: Lehmann „is friends to you“ mit dem Nobelpreisträger und Ausnahmekünstler Bob Dylan. In seinen ersten Bildern zeigt Lehmann einen düsteren Dylan. In einer Bilderserie macht er sich, wie Dylan auf in die „Desolation Row“ und trifft hier die merkwürdigsten Gestalten.

Auf den ersten Blick sind das abgerissene Figuren, die Postkarten von einer Hinrichtung verschicken und Seeleute die Schönheitssalons bevölkern. Aber mit der Zeit hat Lehmann, die von Dylan erschaffenen Bewohner der „Desolation Row“ besser kennengelernt. Denn in der „Gasse der Verzweiflung“ leben auf den ersten Blick seltsame Gestalten, tatsächlich aber sind es wirkliche Menschen, wenn auch in ungewöhnlichen Gewändern: Einstein verkleidet als Robin Hood, der die elektrische Geige spielt. Außerdem das Phantom der Oper, verkleidet als Priester. In Ihnen hat Lehmann mit der Zeit freundliche und fröhliche Begleiter gefunden. Und so zeigt Lehmann heute einen bunten, lebenslustigen Dylan. Sein großformatiges Werk zeigt erkennbar einen späten Dylan, einen alten Mann, der über die Jahre gereift und gestählt ist.

Die Kunst der Portrait-Werke

In seinen Dylan-Werken bleibt Lehmann immer Lehmann. Wie in seinen Gouachen und Illustrationen zeigen sich sein handwerkliches Können und seine Fähigkeit, sich in Personen und Situationen hineinzuversetzen. Von „anrührender Lebendigkeit“ hat ein Kunstkritiker gesprochen. Und genau diese Lebendigkeit zeigt sich in dem aktuellen Dylan-Portrait Lehmanns. So ist in der Stille der Lüneburger Heide ein Kunstwerk entstanden, welches im kommenden Frühjahr in Fulda, in der Mitte Deutschlands, Kunstfreunde und Dylan-Kenner aus dem ganzen Land begeistert. An der Ausstellung „I’m Not There“ im April und Mai 2018 beteiligen sich auch international renommierte Künstler: Werke von James Francis Gill hängen im Moma in New York und der Zeichner Helme Heine hat mit seinen Tabaluga-Bildern ganze Generationen begeistert. Auch diese Künstler zeigen in Fulda ihre Sicht auf den Sänger und Dichter Bob Dylan.

Bernd Lehmann_Flyer

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