Matcha Tee

TOP TIPP: Superfoods – Warum nicht aus dem eigenen Garten?

Wir befinden uns in einer Zeit, in der viele Menschen bewusster auf ihre Ernährung achten. Der aktuelle Trend dafür liegt bei den sogenannten Superfoods, die häufig von weit her anreisen. Sie enthalten viele Nährstoffe und Vitamine. Die Aufnahme von Superfoods gibt uns also das Gefühl etwas Gutes für den Körper zu tun. Dafür haben sie aber auch ihren Preis. Top Hannover klärt auf welche Superfood-Alternativen es gibt, die ebendfalls reich an Vitaminen sind.

Exotische Superfoods vs. Heimische Alternativen

Chia Samen oder Leinsamen?

Superfoods: Chia SamenChia Samen sind eines der bekanntesten Superfoods und fast jeder kennt sie mittlerweile. Mit ihrem hohen Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen, wie Kalzium, Magnesium und Kalium, stärken sie das Immunsystem und den Stoffwechsel. Außerdem wirken Sie entgiftend, senken den Cholesterinwert und machen schlank. Mit ihren zellerhaltenden Antioxidantien sowie Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Chia Samen lassen sich gut in Müsli oder Smoothies mischen. Da sie blutverdünnend wirken und den Blutdruck senken, sind sie bei entsprechender Vorbelastung nur bedingt geeignet.

Aber aufgepasst: Leinsamen enthalten ebenfalls einen hohen Anteil an Omega-3 Fettsäuren und Ballaststoffen. Es gibt auch die Möglichkeit Leinsamen-Öl zu verwenden. Sie sind also die perfekte Alternative zu Chia Samen, denn sie hatten nicht so eine lange Anreise und zählen zu den heimischen Samen. Zudem sind sie viel preiswerter!

Acai- oder Heidelbeeren?

Superfoods: BlaubeerenAcaibeeren sind mit ihrem hohen Anteil an Antioxidantien definitiv ein sehr gesundes Nahrungsmittel. Sie enthalten Vitamin A, Mineralien und essentielle Fettsäuren. Vielen sind sie auch als „Schlankmacher“ bekannt. Sie können sogar die Alterung verlangsamen und Krankheiten verhindern.

Dennoch können sie nicht mit den Heidelbeeren mithalten. Diese enthalten deutlich mehr Antioxidantien und sind sogar noch günstiger. Ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass sie bei uns wachsen und deshalb keinen langen Weg auf sich nehmen mussten.

Matcha- oder Kamillen-, Löwenzahn- und Hagebuttentee

Superfoods: Matcha TeeMatcha wird zum Kochen, Backen oder für Smoothies verwendet. Das Pulver besteht aus vermahlenem grünen Tee. Es soll den Blutdruck senken, die Cholesterinwerte verbessern, Stress zu reduzieren, den Stoffwechsel verbessern und die Leistungsfähigkeit steigern.

Allerdings haben wir auch regionale Teesorten die genau das gleiche können. Kamillentee wirkt beruhigend, Löwenzahn– und Hagebuttentee unterstützen die Verdauung und gegen hohen Blutdruck hilft z.B. Hagedorn. Also auch hier sogar gleich mehrere heimische Alternativen die nicht weniger können.

Goji- oder schwarze Johannisbeeren

Superfoods: GojibeerenWenn die Goji-Beeren bei uns ankommen sind es meistens nur noch Extrakte. Sie liefert aber eine hohe Dosis an Vitaminen, insbesondere Vitamin C, und 21 Mineralien sowie Spurenelemente. Allerdings gibt es bereits schon Nachweise, dass auf ihnen Pestizidrückstände gefunden wurden.

Die Schwarze Johannisbeere ist aber ganz genau so reich an Vitaminen, wie die Goji Beeren. Sie unterscheiden sich in diesem Punkt quasi gar nicht. Neben des regionalen Anbaus hat die sie allerdings noch einen weiteren Vorteil, denn sie hat auch noch deutlich weniger Kalorien.

Und die Gewinner sind…

…die heimischen Superfoods! Denn exotische Superfoods sind nicht besser als die heimischen Varianten. Durch Ihre langen Transportwege und Schadstoffe, die sie enthalten, wirken sie gleich nicht mehr so gesund, wie viele behaupten. Natürlich sind sie reich an wichtigen Nährstoffen, doch nur dort wo sie auch wachsen. Deshalb einfach mal schauen was der heimische Markt an Superfoods zu bieten hat. Vielleicht findet der ein oder andere sie sogar in seinem eigenen Garten.

Text: Jil Baae

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